Ökumenische Hospizdienste bieten wieder Kurse an

Während der Corona-Krise haben die von Diakonie und Caritas getragenen Hospizdienste in Mannheim alles getan, um Menschen zu helfen, die Krankheit, Sterben, Tod und Trauer erleben mussten. „Das war in diesen schwierigen Zeiten mit einer Kontaktsperre nicht immer einfach“, berichtet Josefine Lammer, Leiterin der ökumenischen Hospizhilfe, „aber in Notfallsituationen haben wir auch persönliche Gespräche möglich gemacht“.

Corona ist noch nicht vorbei, dennoch können die Hospizdienste, wenn auch mit Einschränkungen und unter den entsprechenden Hygienevorschriften, neben der Einzelbegleitung auch wieder Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Zeit der Trauer anbieten.

Die Ökumenische Hospizhilfe und der ökumenische Kinderhospizdienst CLARA suchen für die ehrenamtliche Begleitung aufgeschlossene und interessierte Menschen. „Wir würden uns auch über Männer freuen“, lacht Josefine Lammer, denn tatsächlich sind es hauptsächlich Frauen, die sich in der Hospizhilfe engagieren.

Für alle Interessierten bieten die Hospizdienste Informationsabende an:

  •  Montag, 22. Juni 2020, 18 Uhr
  • Mittwoch, 01.Juli 2020, 18 Uhr

Die Informationsabende werden im Haus der evangelischen Kirche in Mannheim, M1, 1a, durchgeführt. Interessierte sollen sich wegen der Corona-Hygienevorschriften bitte unter oek.hospizhilfe@diakonie-mannheim.de oder telefonisch unter 0621-28000 350

vorher anmelden. An den Abenden gibt es Informationen über die Arbeit der Hospizdienste, die Einsatzmöglichkeiten von Ehrenamtlichen und die qualifizierte Vorbereitung für das Ehrenamt. Leben bis zuletzt und den Tod als Teil des Lebens akzeptieren – darum geht es in der Hospizbewegung. Die ökumenische Hospizhilfe und der ökumenische Kinder- und Jugendhospizdienst CLARA in Mannheim begleiten und entlasten schwersterkrankte Menschen, Sterbende, sowie deren An- und Zugehörige.

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