Masken nähen im Kinderkaufhaus Plus

In Zeiten der Corona-Krise stehen die Mitarbeiter*innen des Diakonischen Werks eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Das Kinderkaufhaus Plus musste wegen der Kontaktsperre vorübergehend schließen. Untätig ist das Team dort dennoch nicht. Andrea Reichert, Koordinatorin des Kinderkaufhaus Plus und ihre Kollegin Christine Schulz nähen jetzt Atem-Schutzmasken für andere Einrichtungen des Diakonischen Werks.  Die Masken gehen zunächst an die Diakonie-Sozialstation. Dort werden sie für die ehrenamtlichen Helfer*innen in der Nachbarschaftshilfe dringend gebraucht. „Wir sind auf die Masken wirklich angewiesen und freuen uns über diese Unterstützung“, sagt Jessika Tirandazi, Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstation.

Viele Spenden von Ehrenamtlichen

„Unser größtes Problem war, Gummibänder für die Masken zu bekommen“, erzählt Andrea Reichert. Hilfe kam hier wiederum von Ehrenamtlichen des Diakonischen Werks, die Gummibänder vorbeibrachten. Die Masken bestehen aus Baumwollstoff. In die Masken ist ein Draht eingenäht sowie zwei Laschen. In die Laschen können Taschentücher oder Kaffeefilter eingelegt werden, die man regelmäßig wechseln kann.  So wird die Maske nicht durchfeuchtet und kann immer wieder verwendet werden.

Bisher wurden im Kinderkaufhaus über 50 Masken genäht. „Aber wir sind fleißig am Nähen“, sagt Andrea Reichert lachend. Die Produktion hat also gerade erst begonnen. Und die Nachfrage ist nach wie vor sehr groß. fek

Masken

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