Michael Graf in die Leitung des Diakonischen Werks gewählt

Das Diakonische Werk hat ab 1. September mit Michael Graf einen neuen Direktor an seiner Spitze. Der Sozialarbeiter und derzeitige Referent der Abteilung „Soziales und Freiwilligendienste“ des Diakonischen Werks Pfalz tritt die alleinige Nachfolge der Doppelspitze an. „Wir haben Ende des vergangenen Jahres die Suche nach der neuen Leitung des Diakonischen Werkes Mannheim mit einer klaren Maßgabe begonnen: Wir brauchen keine schnelle Lösung, sondern eine gute Lösung“, so Dekan Ralph Hartmann beim Pressegespräch. „Neben der fachlichen Kompetenz und Erfahrung haben wir besonders auf die sozialen und menschlichen Faktoren geachtet. Michael Graf hat uns in allen Punkten voll überzeugt. Gut, dass wir so sorgfältig gesucht und geprüft haben.“ Die Wahl von Michael Graf erfolgte auf Vorschlag einer Prüfungskommission aus Vertretern von Kirche und Diakonie. Der Stadtkirchenrat sprach sich in seiner Sitzung in dieser Woche einstimmig für Michael Graf aus.

Diakonie und Kirche für eine offene und soziale Stadtgesellschaft

Die Herausforderung und Chance für Diakonie und Kirche sieht Michael Graf als künftiger Direktor bei der Vernetzung und in der intensiven Kooperationsarbeit mit anderen Wohlfahrtsverbänden, aber auch städtischen Institutionen. „Es wird darum gehen, die Niedrigschwelligkeit und Erreichbarkeit unserer sozialen Dienste zu sichern und in Kooperation mit der Stadt Mannheim und anderen Kooperationspartnern, den anderen Wohlfahrtsverbänden und Initiativen weiterzuentwickeln.“, betont er. Nachbarschaftliche Infrastrukturen nähme dabei große Rolle ein, um sorgende Gemeinschaften für die Menschen in unserer Stadt zu bilden.“

Thomas Löffler, neuer kommissarischer Vorsitzender des Aufsichtsrats des Diakonischen Werks, sieht der Besetzung positiv entgegen: „Michael Graf ist eine gute Wahl für unser Diakonisches Werk! Ich bin froh und dankbar mit Michael Graf jetzt doch noch einen kompetenten und erfahrenen Leiter gefunden zu haben. Er bringt alles mit, was das größte Diakonisches Werk unserer Landeskirche nach Monaten des Übergangs braucht“

Kollegen im Schulterschluss: Interimsstruktur bis dato gut aufgestellt

Bereits im letzten Jahr gaben Dekan und Diakonie die Interimsstruktur bekannt. Formal liegt die Geschäftsführung nach wie vor beim Dekan der Ev. Kirche Mannheim und bei seiner Dekanstellvertreterin Pfarrerin Anne Ressel. Bis zum Eintritt Michael Grafs liegen diese Aufgaben der operativen Geschäftsführung kollegial bei Verwaltungsdirektor Steffen Jooß und Diakon Manfred Froese. „In der Interimszeit wird auf beeindruckende Weise das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich. Darauf sind wir stolz und darauf kann sich Michael Graf freuen.“ sagt Dekan Hartmann.

Michael Graf, geb. 1962, ist die Metropolregion bestens vertraut. Bereits seine frühen Berufsjahre führten den gebürtigen Ludwigshafener in den 1980er Jahren zum Mannheimer Stadtjugendamt und später in die evangelische Jugendarbeit in Bad Dürkheim und Kaiserslautern. Michael Graf ist derzeit als Referent für die Koordination und Querschnittsaufgaben in der Abteilung „Soziales und Freiwilligendienste“ seit 2016 beim Diakonischen Werk Pfalz tätig und dort für die betriebswirtschaftlichen Belange der Häuser der Diakonie zuständig. Als diplomierter Sozialarbeiter, systemischer Coach, erlangte er 2004 des Weiteren einen Master of Arts in Management in Social Organisations. Graf ist in Ludwigshafen geboren, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

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