Der Trauer Ausdruck geben

 Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen ist alles anders. Der Verlust und die Gefühle von Trauer, Wut, Ohnmacht, Scham oder Schuld können verunsichern und belasten oder machen vielleicht auch sprachlos. Möglicherweise wissen Familie und Freunde nicht, wie sie nun mit den trauernden Jugendlichen umgehen sollen oder ignorieren deren Situation.

In diesem Workshop, der von Clara, dem ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienst Mannheim, können die Jugendlichen gemeinsam mit anderen ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Dabei steht ihnen völlig frei, ob sie mit Farben malen, mit Stiften zeichnen, Collagen gestalten oder Ton formen möchten. Die Jugendlichen entscheiden auch selbst, ob sie die entstehenden Werke den anderen zeigen möchten und ob sie darüber sprechen wollen. Ganz wichtig auch: Der Workshop ist für alle gedacht. „Besondere künstlerische Fähigkeiten werden nicht erwartet und sind auch gar nicht nötig, um mitzumachen“, betont Josefine Lammer, Leiterin von Clara.

Beate Belz wird den Jugendlichen als Diplom-Sozialarbeiterin, Kunsttherapeutin und Trauerbegleiterin zur Seite stehen. Der Workshop findet statt am Freitag, 15. März von 16.00 bis 19.00 Uhr und wird fortgesetzt am Samstag, 16. März von 10.00 bis 16.00 Uhr in den Räumen des ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienstes CLARA in M1,2.
Ein weiterer Workshop findet am 28. und 29. Juni statt. Anmeldung ab sofort möglich. Informationen gibt es auf der Homepage des Kinder- und Jugendhospizdienstes: http://www.kinderhospizdienst-mannheim.de/

Anmeldung unter Tel. 0621-28000351 oder oek.kinderhospizdienst@diakonie-mannheim.de.

Die Trauergruppe wird getragen vom Diakonischen Werk und dem Caritasverband Mannheim, finanziert wird sie durch Spenden. (JeLa)

 Trauerworkshop

Foto: Clara

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