Mannheimer Vesperkirche und ihr DiakoniePunkt Konkordien

Von Mensch zu Mensch – einfach gelebte Gastfreundschaft. Evangelische Kirche und ihr Diakonisches Werk stellen beim Mannheimer Passagenfest ihr Angebot als größtes Ehrenamtsprojekt der Region vor. Ein Infostand lädt zum persönlichen Gespräch ein. Mitarbeitende und Ehrenamtliche berichteten aus ihrer Praxis.

Größtes Ehrenamtsprojekt

Wie jedes Jahr im Januar beginnt am Dreikönigstag mitten in unserer Stadt, in der Citykirche Konkordien, eine besondere Zeit: Der Kirchenraum öffnet seine Türen, wird zum Gastraum und dadurch zur Mannheimer Vesperkirche. Bedürftige, Menschen in schwierigen Lebenssituationen, an den Rand Gedrängte finden über einen Zeitraum von beinahe fünf Wochen Gemeinschaft und Wärme, erhalten ein warmes Mittagessen, Kaffee und Kuchen, sowie einen Vesperbeutel für das leibliche Wohl.
Für die erwarteten mehr als 15.000 Gäste sind jeden Tag rund 60 ehrenamtlich Helfende da – ohne sie wäre die Vesperkirche nicht möglich. Sie schenken ihre Zeit und Hilfsbereitschaft und machen den Ort letztlich zu einem Ort der gelebten Gastfreundschaft. Ein herzlicher Dank an alle, auch die Spender, die diese Aktion seit zwei Jahrzehnten ermöglichen. Nicht zu vergessen die Musiker und Künstlern unserer Region, die jedes Jahr für beide Benefizkonzerte auftreten und sich für Bedürftige stark machen.

Diakoniepunkt – kleine Schwester der Vesperkirche

Eine ganzjährig geöffnete Anlaufstelle und die „kleine Vesperkirche“ in R3, ist der DiakoniePunkt Konkordien. Neben Begegnungscafé, Secondhand-Laden mit Kleidung, Büchern, Haushaltswaren und Lebensmitteln zu einem geringen Betrag, bietet der DiakoniePunkt Konkordien ein umfassendes Beratungsangebot  für Menschen in Not. Auch dieser wird von rund 35 Ehrenamtlichen getragen, daneben durch Spenden, vieler Mannheimer Betriebe, über kleine und große Geldspenden, aber auch Sachspenden.  (JeLa)

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